Kurze Reime

Vollendet nun sind 50 Jahr,
und da wird auch dem Letzten klar,
hat man sich allzu lang´ gehetzt,
die schönste Zeit beginnt erst jetzt.


Zarte Blume in der Hand,
du bist des Frühlings schönstes Pfand,
willst keinen Dank und willst kein Lob,
reicht dir die Sonne von dort drob´,
um uns zu schenken viel Vergnügen,
wenn wir um Dich im Grase liegen.


Es kommt der Tag, uns allen gleich,
da wir niederliegen, kreidebleich,
es hilft kein Geld, es hilft kein Ruhm,
wir werden es wie alle tun,
und diese Welt einmal verlassen,
können die unsren nicht mehr fassen,
hoffen, dass sie uns gedenken,
und uns ein schönes Denkmal schenken.


Unser Leben, wild und herzhaft,
manchmal trübe, manchmal scherzhaft,
voller Wonne, voller Pein,
wollen nicht alleine sein,
genießen Speise und Trank und Rede,
führen oft so manche Fehde,
aber dennoch sind wir alle schließlich,
Menschen – fehlerhaft, doch glücklich.


Den Menschen liebster Zeitvertreib,
ist die Jagd nach Geld und Weib,
sofern ist dieses uns geglückt,
zeigen wir ein Lächeln, ganz verzückt.
Doch wer glaubt das war es schon,
dem blüht im Leben nichts als Hohn,
nie genug von irgendwas,
nicht von Liebe nicht von Hass,
nicht von Geld und nicht von Macht,
der bescheidene hier nur noch lacht,
denkt sich nur noch, warum bloß
zieht der Gierhals wieder los,
um zu finden nichts als Sorgen,
was er wohl hat am nächsten Morgen.

- wann und wie zu verwenden?

Im Leben eines jeden Menschen gibt es Anlässe, zu denen er sich Gedanken machen muss, wie er am besten auszudrücken vermag, was er gern sagen möchte. Die deutsche Sprache bietet dafür eine Reihe von Hilfsmitteln. Ganz besonders wichtig ist es natürlich, das, was man sagen oder schreiben möchte, so eindrucksvoll zu gestalten, dass der Zuhörer oder Leser gefesselt wird. Deshalb kann es sinnvoll sein, kurze Reime in eine Rede oder einen Brief einfließen zu lassen.

Bei der Verwendung von kurzen Reimen sollte man allerdings stets darauf bedacht sein, dass sie zum Anlass passend sind. Hilfreich ist deshalb eine Zusammenstellung oder auch eine Datenbank, in der man nach dem passenden kurzen Reim für die jeweilige Gelegenheit suchen kann. Nicht immer ist es sinnvoll, mit einem kurzen Reim zu beginnen oder zu enden. Manchmal lässt sich zum Beispiel eine Rede viel abwechslungsreicher gestalten, wenn man sie durch kurze Reime einfach einmal unterbricht. Damit wird das Interesse der Zuhörer aufs Neue geweckt.

Auch für Briefe oder Glückwunschkarten eignen sich kurze Reime ausgezeichnet.
Sie geben dem geschriebenen Wort eine ganz persönliche Note. Der Leser wird wohlmeinend erkennen, dass hier ganz besonders viel Mühe aufgewandt wurde, um einen passenden kurzen Reim gerade für ihn auszuwählen. Manchem mag es gelingen, kurze Reime selbst zu erfinden. Aber diese Gabe ist nicht jedem von uns in die Wiege gelegt worden. Umso wichtiger ist es also zu wissen, wie ich kurze Reime verwenden kann, die ein Anderer aufgeschrieben hat. Und noch wichtiger ist es natürlich zu wissen, wo ich sie finde.

Das Ziel ist es, passende kurze Reime für jeden Anlass und jede Gelegenheit gut sortiert zur Verfügung zustellen, damit sie auch jedermann zugute kommen können. Und wenn wir dann unsere Rede, unsere Glückwünsche oder unseren Brief präsentieren, tun wir das in dem guten Gefühl, unser bestmögliches gegeben zu haben. Die Verwendung von kurzen Reimen bei Ansprachen, Glückwünschen oder im persönliche Briefwechsel stärkt also auch das Selbstvertrauen des Redner oder des Schreibenden, kann er doch sicher sein, alles getan zu haben, um die Aufmerksamkeit seiner Zuhörer oder Leser zu fesseln.

 

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